Über uns

Was bedeutet herzlich digital?

Der Mensch steht im Mittelpunkt und die Lebensqualität soll sich für möglichst viele Menschen erhöhen. Technische Systeme sind kein Selbstzweck. Sie sollen bei Aufgaben helfen oder Abläufe beschleunigen.

Blaues Logo von herzlich digital, Herz in Form eines WLAN-Symbols

Kaiserslautern ist DAS Oberzentrum in der Westpfalz.

Kaiserslautern ist offen, entspannt und international.
Wir sind die Stadt mit zahlreichen weltweit agierenden Instituten, traditionsreichen Unternehmen und kreativen Start-ups und mit dem größten japanischen Garten in Europa.

Kaiserslautern ist die herzlich digitale Stadt Deutschlands. Diese Prägung wird auch in der Strategie für das Digitale Leben Rheinland-Pfalz hervorgehoben (Seite 33): „Die Landesregierung fördert ideell und finanziell mit knapp 1,7 Millionen Euro den Ausbau von  Kaiserslautern zu einer digitalen Modellstadt für Rheinland-Pfalz. Hier werden die Vernetzung der Systeme in allen Bereichen der Stadt erreicht, neue Technologien praxisnah getestet und langfristige Smart-City-Lösungen eingeführt. Es werden gemeinsam mit den lokalen Akteuren vielfältige Projekte auf den Weg gebracht, Netzwerke aufgebaut und mit dem Slogan ‚herzlich digitale Stadt‘ eine politische Leitlinie für den Umgang mit der Digitalisierung skizziert. Die Lösungen sollen allen Kommunen zur Verfügung stehen und alle wesentlichen Aspekte der Digitalisierung in Städten beleuchten.“

Wer steckt dahinter?

Nachdem wir im Wettbewerb „Digitale Stadt“ des Bitkom unter den TOP 5 gelandet sind, war eines klar: Wir wollen die Digitalisierung in Kaiserslautern weiter vorantreiben. Seitdem hat sich einiges getan und im herzlich digitalen Kaiserslautern arbeiten viele Köpfe an der Digitalisierung. Die 2020 gegründete Stabsstelle Digitalisierung (I.8) und die städtische Tochterfirma KL.digital GmbH (gegründet 2017) arbeiten eng als Team zusammen an Projekten und an Kaiserslauterns Image als Smart City. Auch in den Referaten in der Stadtverwaltung sind Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit der Umsetzung von digitalen Projekten beschäftigt und eng in den Digitalisierungsprozess eingebunden.

Gefördert wird das Vorhaben als Modellprojekt Smart Cities vom Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat und als herzlich digitale Modellstadt vom Ministerium des Innern und für Sport Rheinland-Pfalz.

Aktionsbutton zur Digitalisierung in KL

Du willst immer über alle herzlich digitalen News informiert sein? Dann melde dich jetzt zu unserem Newsletter an. Dieser erscheint mehrmals im Jahr.

Grußworte

Digitalisierung wird in Kaiserslautern groß geschrieben. Dabei wird ein weiterer wichtiger Aspekt immer gleich mitgedacht: Die Stadtplanung. Deshalb haben wir im herzlich digitalen Kaiserslautern neben Chief Urban Officer Prof. Dr. Dieter Rombach, auch Chief Urban Officer Prof. Dr. Gerhard Steinebach.

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

ich darf Sie als Oberbürgermeister hier auf der „herzlich digitalen“ Webseite willkommen heißen.

„Herzlich digital“, so lautet seit 2017 das Motto der Digitalisierungsstrategie der Stadt Kaiserslautern. „Herzlich digital“, das bedeutet für uns, Digitalprojekte umzusetzen, die unmittelbar dem Menschen zugutekommen, von denen unsere Bürgerinnen und Bürger einen echten Nutzen haben.

Dass Kaiserslautern Lust auf Digitalisierung hat, das hat unsere erfolgreiche Teilnahme am Bitkom-Wettbewerb „Digitale Stadt“ eindeutig gezeigt. Die enorme Begeisterung der Menschen aus der ganzen Westpfalz war sagenhaft und hat uns sehr viel Auftrieb gegeben. In der Stadt sind ein riesiger Gestaltungswille und eine große Motivation zu verspüren, digitale Projekte zu verwirklichen.

Diesen Rückenwind haben wir aufgegriffen und bereits direkt nach dem Wettbewerb die Weichen für die Zukunft gestellt, durch Gründung der KL.digital GmbH und durch Ernennung eines Chief Digital Officers und Chief Urban Officers, die künftig gemeinsam die digitalen Projekte im Einklang mit der Stadtentwicklung vorantreiben werden.

Inzwischen ist Kaiserslautern digitale Modellkommune des Landes Rheinland-Pfalz, die mit finanzieller Förderung des Ministeriums des Innern und für Sport den anderen Städten und Gemeinden als Vorbild dienen soll.

Mein Dank geht an alle, die sich bislang so toll für das Thema Digitalisierung engagiert haben. Wir alle können uns auf viele spannende digitale Projekte in den kommenden Jahren freuen. Auf diesen Seiten werden wir Ihnen einige vorstellen.

Viel Spaß beim Durchstöbern!

Ihr

Dr. Klaus Weichel
Oberbürgermeister der Stadt Kaiserslautern

Liebe Bürgerinnen und Bürger von Kaiserslautern,​

Kaiserslautern – mit seinen Hochschulen, Instituten und Hightech-Firmen – hat sich in den letzten 10 Jahren zu einem deutschen Forschungszentrum der Digitalen Transformation entwickelt. Digitalisierung hat eine lange Tradition. Herausragende Leuchttürme existieren zu Themen wie Industrie 4.0, Digitale Landwirtschaft oder Digitale Dörfer.

Im Rahmen der herzlich digitalen Stadt Kaiserslautern wenden wir diese Kompetenzen auf alle Belange der Verwaltung, Wirtschaft und Gesellschaft an. Dabei steht das Logo „herzlich digital“ für nutzen-stiftende Anwendungen sowie verantwortlichen Umgang mit persönlichen Daten.

Als ehrenamtlicher Chief Digital Officer (CDO) der Stadt Kaiserslautern bin ich zuständig, unsere Roadmap im Geiste von „herzlich digital“ weiterzuentwickeln, die Kommunikation mit allen Bereichen der Bevölkerung zu intensivieren und eine positive Außendarstellung zu koordinieren.

Kaiserslautern digital ist das Programm ALLER Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt Kaiserslautern. Deshalb können Sie gerne alle Wünsche und Anregungen direkt an mich unter cdo@kaiserslautern.de senden.

Ihr Prof. Dr. Dieter Rombach, CDO

Erste Stadt in Deutschland in der Stadtplanung und Digitalisierung eng zusammengedacht werden

Sehr geehrte Damen und Herren,

Kaiserslautern hat als erste Stadt in Deutschland einen Chief Urban Officer -CUO- berufen. Durch  den engen Schulterschluss mit dem Chief Digital Officer -CDO- werden inhaltliche Anforderungen der Stadtplanung mit technischen Realisierungsmöglichkeiten  verbunden. Auch unterschiedliche zeitliche Perspektiven werden in den Prozess der digitalen Transformation einbezogen und aufeinander abgestimmt. So sind langfristige Raumveränderungen in Ordnungs- und Gestaltungsplanungen mit kurzfristigen technischen Innovationen in schneller Abfolge in Einklang zu bringen. Dazu sollen umfassende Prüfungen von Planungsalternativen durch digitale Instrumente erfolgen. Durch virtuelle Simulationen von Stadtentwicklungsprojekten und -prozessen können Planungsfehler und Experimente im Maßstab 1:1 vermieden und die Planungsqualität erhöht werden.

Wie ändert sich das Stadtbild?

Die Mobilität wird in der Zukunft in hohem Maße durch Digitalisierung beeinflusst und das Stadtbild vollkommen neu prägen. Wird der Verkehr ab- oder zunehmen? Gibt es bald Staus in der Luft und haben wir durch den selbstgesteuerten Verkehr in den Stadtkernen bald mehr Platz und Ruhe? Mit Antworten auf diese Fragen stehen wir ganz am Anfang. Kaiserslautern wird aber die

Veränderung des Stadtraums in den Vordergrund stellen wie bisher nirgendwo sonst.

Die technologischen Möglichkeiten entwickeln sich viel schneller als sich Räume verändern und verändern lassen. Dazu bedarf es auch eines öffentlichen Dialogs mit der Zivilgesellschaft.

Digitalisierung kann neue freie Räume schaffen. Wie können diese genutzt werden?

Wir müssen alle gesellschaftlichen Gruppen und den einzelnen Menschen mit ihren Erwartungen, aber auch mit ihren Befürchtungen in den Prozess des digitalen Wandels durch analogen und digitalen Dialog einbeziehen.

Neue freie Räume im physischen Sinn können für andere Formen von Wohnen, Arbeiten, Freizeit, Kommunikation und Bewegen genutzt werden. Hier wird der enge Schulterschluss von Stadtplanung und digitaler Technologie ganz neue Perspektiven eröffnen.

Ihr

Prof. Dr. Gerhard Steinebach, CUO