DFKI und herzlich digital weiten Zusammenarbeit aus

By Oktober 15, 2020Aktuelles
Ein Mann schaut im DFKI auf einen großen Monitor, auf wlechem eine abstrakte Landkarte zu sehen ist.

Kann künstliche Intelligenz #herzlichdigital sein? Klar! Sollte sie sogar. Denn schließlich sollte der Mensch auch bei der Anwendung von KI im Mittelpunkt stehen. Seit Kurzem arbeiten wir von Unser Lautern – herzlich digital ganz offiziell mit dem Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) zusammen.

Die Kooperation zwischen der Stadt Kaiserslautern und dem DFKI ist die erste ihrer Art. Doch auch Stadtverwaltungen können vom Einsatz Künstlicher Intelligenz profitieren. Eine entsprechende vertragliche Vereinbarung haben Oberbürgermeister Dr. Klaus Weichel und Prof. Dr. Andreas Dengel, Leiter des DFKI in Kaiserslautern, bereits im Sommer dieses Jahres unterschrieben. Jetzt nimmt das Vorhaben Gestalt an und die ersten gemeinsamen Projekte werden abgesteckt.

So sind z.B. die Arbeiten zum sogenannten Urbanen Datenmanagement in vollem Gange. Hierbei wird es darum gehen, vorhandene Daten in der Stadt zu nutzen, um beispielsweise die Stadtplanung zu verbessern. Wenn für die Stadtplaner*innen abrufbar ist, in welche Viertel es besonders viele junge Familien zieht, dann hilft das u.a. bei der Verteilung von Spielplätzen, Grünflächen oder auch einfach bei der Planung von neuen Kitas.

Enger Austausch mit dem DFKI

Dr. Martin Memmel leitet am DFKI das Smart City Living Lab und beschäftigt sich schon seit Jahren mit der Frage, wie der Einsatz von Daten, das Leben in einer Stadt verbessern kann. Ihm sind besonders die Aspekte Transparenz und Nutzen für die Bevölkerung wichtig. Bereits in der Vergangenheit hat Memmel mit dem Team der Stabsstelle Zentralcontrolling unter Dirk Andres zusammengearbeitet. Vielleicht erinnert ihr euch noch an das Projekt KLAR und an unser Video, das ihr hier findet.

Ein wichtiger Stichpunkt zum Thema ist auch der sogenannte „Digitale Zwilling“ der Stadt. Alle wichtigen Daten, die über Kaiserslautern existieren, sollen gesammelt und dargestellt werden. Bestimmte Daten können dabei nicht nur der Verwaltung, sondern auch den Bürgerinnen und Bürgern zugänglich gemacht werden. Natürlich steht all das unter den gängigen Regelungen des Datenschutzes und im Sinne von herzlich digital, werden ausschließlich Maßnahmen ergriffen, die den Menschen in Kaiserslautern einen Nutzen erbringen.

Wir sind sehr gespannt, welche neuen Erkenntnisse und Projekte wir euch hoffentlich bald präsentieren können.

Weitere Informationen findet ihr hier in der Pressemitteilung.