Warum nicht auch mal digital?!

By September 23, 2020Aktuelles
Screenshot eines Onlineevents mit einem Video des Oberbürgermeisters der Stadt Kaiserslautern Kommunalkongress 2020)

Unter dem Motto: „Wenn nicht analog, dann gerne digital“ fanden in der vergangenen Woche gleich zwei Veranstaltungen mit integriertem Erfahrungsaustausch statt. Die zweite Videokonferenz des Interkommunalen Netzwerks Digitale Stadt am 09. September legte dabei vor, am 11. September 2020 folgte der Kommunalkongress des Landes.

Innerhalb des zweistündigen IKONE-Meetings tauschten sich die insgesamt 21 Teilnehmer*innen unter anderem über (digitale) Bürgerbeteiligungsformate und digitale Veranstaltungen aus. Dazu wurden unterschiedliche Beiträge, die vielfältige Umsetzungsmöglichkeiten enthielten, von den Teilnehmenden aus den Kommunen vorgestellt. Aus den themenorientierten Beiträgen konnten die nun insgesamt zehn Mitgliedskommunen wertvolle Einblicke, Erfahrungen und damit jede Menge Mehrwert für ihre Arbeit in den eigenen Verwaltungen mitnehmen. Über das Videokonferenzsystem war es möglich, zu jeder Zeit Fragen zu stellen, sich zu vernetzen und auszutauschen.

Im Anschluss wurden zum ersten Mal gleich zwei Gastvorträge eingebunden. Einer aus der Stadt Mainz und ein weiterer aus der VG Enkenbach-Alsenborn. In Zukunft soll diese Art des externen Informationsflusses intensiviert werden. Die nächste Videokonferenz ist für November 2020 geplant. Der Themenschwerpunkt wird dabei auf dem Aufbau von Strukturen für digitale Projekte innerhalb der Verwaltung liegen. Bis dahin hoffen wir, weitere Mitglieder im Netzwerk begrüßen zu dürfen und freuen uns auf den nächsten Ergebnistransfer im Netzwerk.

Kommunalkongress als Online-Veranstaltung

Was für ein Jahr – coronabedingt verschoben, fand am 11. September 2020 der beliebte Kommunalkongress Rheinland-Pfalz statt. Das positive Feedback von den letzten Malen führte zu dem Entschluss, die Veranstaltung trotz erschwerter Rahmenbedingungen keinesfalls ausfallen zu lassen. Gemeinsam mit der KL.digital GmbH hat das Ministerium des Innern und für Sport das Event erstmals als Online-Veranstaltung (siehe Beitragsbild) organisiert. Zentrales Element des Kongresses mit insgesamt zwölf Workshops war der Einsatz digitaler Instrumente in der Kommunalentwicklung und der Verwaltung.

„Es ist mir wichtig, dass auch in Pandemie-Zeiten ein Weg gefunden wurde, um den interkommunalen Austausch für die kommunale Familie in Rheinland-Pfalz zu ermöglichen. Das Zusammenkommen der Interessierten, die selbst Verantwortung tragen in ihren Gemeinden, die Möglichkeit sich einzubringen, Erfahrungen auszutauschen und uns mitzugeben, das ist es, was für mich den Kommunalkongress ausmacht – auch als digitales Format“, so Minister Lewentz im Rahmen des digitalen Kommunalkongresses.

Workshops zur Digitalen Stadt und zu Homeoffice

Eingeleitet wurde das Event, das den teilnehmenden Kommunen zwei Workshoprunden anbot, mit den herzlich digitalen Grußworten des Oberbürgermeisters Dr. Klaus Weichel aus Kaiserslautern. Anschließend folgte ein Interview von KL.digital Geschäftsführer Dr. Martin Verlage mit dem Innenminister zu digitalen Lösungen in Zeiten der Pandemie sowie zur Bedeutung des kommunalen Austauschs. Nach einem Fachvortrag über die Chancen der Digitalisierung von Herrn Prof. Liggesmeyer, Leiter des Fraunhofer- IESE (Institut für Experimentelles Software Engineering), starteten die insgesamt zwölf angesetzten Workshops in die erste Runde.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer konnten sich im Voraus für maximal zwei Workshops mit unterschiedlichen Themenschwerpunkten anmelden. Dazu zählten z.B. Digitale Stadt, Homeoffice oder auch das Projekt Digitale Dörfer. Unter den Referierenden waren zugleich auch fünf Ansprechpartner des IKONE DS mit insgesamt vier Workshops vertreten.

Dieser Artikel erschien zuerst auf der von uns betreuten Webseite
https://ikone-ds.de

Für alle, die gerne einen Rückblick möchten, stehen hier die Einspielvideos zur Verfügung.

Grußworte OB Dr. Klaus Weichel

Dr. Martin Verlage interviewt Minister Roger Lewentz

Prof. Dr. Peter Liggesmeyer: Chancen der Digitalisierung für den ländlichen Raum