Premiere: Spannender Austausch im virtuellen MPSC Mashup

By Mai 7, 2021Aktuelles

Mit großer Motivation sind wir Anfang 2020 in die Förderung Smart Cities und das damit verbundene Netzwerk gestartet. Sogar ein erstes MPSC-Treffen in Solingen fand damals statt. Geplant war dann, dass jede Stadt einmal zu sich einlädt. Und dann kam die Pandemie. Das ist ein Jahr her und um den Spirit des ersten realen Treffens dennoch weiter zu tragen, musste einfach eine digitale Lösung her! Und diese Lösung heißt „MPSC Mashup“!

Natürlich haben wir uns in den letzten Monaten regelmäßig in unterschiedlichen Formaten ausgetauscht. Neben monatlichen Meetings, gibt es zum Beispiel auch ein Smart City Frühstück, das alle zwei Wochen stattfindet. Doch jetzt stand das erste wirklich große Treffen an, das kurzerhand von uns, zusammen mit Wolfsburg und Haßfurt geplant wurde. Auch die Smart Cities aus der zweiten Staffel wurden eingeladen. Ein Einblick.

Im Pecha Kucha muss es für die MPSC Projekte schnell gehen

Donnerstagmorgen 8.45 Uhr: so langsam füllt sich das Videokonferenzsystem. Gemeinsam wird noch der erste (oder auch zweite) Kaffee getrunken und dann geht es los. Unser MPSC Mashup (MPSC = Modellprojekte Smart Cities) startet mit Vertreterinnen und Vertretern aus der ersten Smart Cities Förderrunde. Man kennt sich bereits von anderen Veranstaltungen und in einer Zeit vor Corona, haben wir uns tatsächlich bereits einmal auf einem Barcamp in Solingen getroffen. Auf dem ersten Tagesordnungspunkt steht ein Pecha Kucha – ein knackiges Vortragsformat mit strengen Regeln für Sprechzeit und Präsentationsfolien. Neun Städte wagen es und stellen ihre Smart Cities Projekte vor. Schon dabei zeigt sich: es gibt viele Gemeinsamkeiten, wie z.B. die vielen Beteiligungsformate.

Workshops zu Kommunikation und Beteiligung

In der ersten Workshoprunde steht bei „Mach´s mit, mach´s nach, mach´s kommunikativ! Interne und externe Kommunikation“ der lockere und offene Austausch im Mittelpunkt. Welches Projektteam kann welchen Ansatz empfehlen und gibt es vielleicht Ideen, die auch für die anderen Kommunen interessant sind? Für uns steht fest: Dieser Austausch war sehr gewinnbringend, denn an vielen Punkten stehen wir vor ähnlichen Herausforderungen. Bei Workshop Nummer 2 „Herzlich digital – Agieren im Spannungsfeld Politik, Verwaltung, Gesellschaft“ geht es um den lautrer Ansatz, über den Martin Memmel und Rainer Radel aus unserem Team berichten. Das bedeutet aber natürlich nicht, dass nur wir zu Wort kommen. Die Ulmer Idee eines Kreativraums für Verwaltungsmitarbeitende klingt für alle sehr spannend.

Vor der Mittagspause werden dann in gemeinsamer Runde noch die Ergebnisse aus den Workshops besprochen. Wer möchte kann das Mittagessen dann auch in Gesellschaft in der Videokonferenz verbringen, „social eating“ ist das Stichwort.

Die zweite Staffel MPSC kommt dazu

Am Nachmittag geht es in größerer Runde weiter. Martin Verlage von Herzlich digital begrüßt nun auch Teilnehmende aus der zweiten Förderstaffel Smart Cities des Bundesministeriums des Innern und für Sport. Auch das BMI und die Oberbürgermeister der organisierenden Städte grüßen in Form von Videobotschaften.

Nach einem spannenden Impulsvortrag zu Datenplattformen und dem sogenannten digitalen Zwilling, geht es in die zweite Workshoprunde. Die Themen sind breit gestreut: Open Data, Künstliche Intelligenz und Ethik und verschiedene Ansätze zu Datenplattformen im kommunalen Kontext. In den Workshops zeigt sich: Die Kolleginnen und Kollegen, die in den Modellprojekten arbeiten, haben vor allem gemeinsam, dass sie hochmotiviert sind, etwas zu verändern und mit Hilfe der Digitalisierung das Leben der Menschen an vielen Stellen zu vereinfachen. Dass man Digitalisierung nicht allein umsetzen kann, ist allen bewusst. Deshalb werden Erfahrungen ausgetauscht und Wissen weitergegeben. Viele Projekte, wie z.B. Datenplattformen oder Dashboards mit gesammelten Daten könnten auf andere Kommunen übertragen werden.

Fast wie „in echt“

Der Austausch macht Spaß und inspiriert und nach einer weiteren Workshoprunde, ist der „Arbeitsteil“ schon vorbei. Wir stellen fest: Das war wirklich toll! Beide Förderstaffeln konnten von- und untereinander viel mitnehmen und der direkte Austausch auf der Arbeitseben wird von allen als sinnvoll angesehen.

Doch am Abend sehen wir uns wieder. Denn bei einer Präsenzveranstaltung würden wir es uns doch auch nicht nehmen lassen, uns nach der Veranstaltung weiter auszutauschen. So bildet das „Get Together“ einen schönen und lustigen Ausklang!