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Herzlich digital – Wer es ganz genau wissen möchte

Wer sich mit Herzlich digital beschäftigt, stolpert über Begriffe wie KL.digital, Smart City, Stabsstelle, Referate usw. Wir erklären wir, wer und was eigentlich hinter „Herzlich digital“ steckt.

Logo Unser Lautern Herzlich Digital

Welche Projekte bearbeitet Herzlich digital aktuell?

Alle Einheiten von Herzlich digital sind für die Umsetzung bestimmter Projekte und der damit verbundenen Querschnittsaufgaben zuständig. Darauf liegt in unserem Arbeitsalltag also der Fokus.

Auf unserer Projektseite findet ihr alle Projekte, die wir aktuell bearbeiten oder an denen wir bereits gearbeitet haben. Das wird in den einzelnen Projektbeschreibungen auch immer gekennzeichnet, z. B. durch den Projektstatus und unsere Art der Beteiligung.

Die Hauptprojekte in der MPSC-Förderung sind:

Die Hauptprojekte in der HdS3-Förderung sind:

Neben den Projekten wollen wir auch mit unserer Arbeitsweise modellhaft für die Stadtverwaltung sein. Wir arbeiten in unserem Team interdisziplinär und mit flachen Hierarchien zusammen. Unsere Arbeitsstruktur wird dabei als Matrixstruktur bezeichnet. Wir nutzen und testen viele verschiedene Programme und Modelle zur kollaborativen Projektarbeit (z. B. eine Projektmanagementsoftware auf Open-Source-Basis). Die Erkenntnisse, die wir hieraus ziehen, versuchen wir, in Zusammenarbeit mit anderen Referaten der Stadt in die Arbeit der Stadtverwaltung zu übertragen, zu integrieren und zu verstetigen.

Herzlich digital – Wer ist das alles?

KL.digital GmbH

Die KL.digital GmbH ist eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der Stadt Kaiserslautern und sitzt in der Bahnhofstraße. Die KL.digital GmbH beschäftigt sich aktuell ausschließlich mit der Umsetzung des Förderprojekts Modellprojekt Smart Cities (mehr unter „Woher kommt das Geld?“) und den zugehörigen Unterprojekten bzw. Maßnahmen (mehr unter„Welche Projekte bearbeitet Herzlich digital aktuell?“). Die Geschäftsführerin ist Ilona Benz, sie ist auch die strategische Leitung des MPSC. Außerdem kümmern sich hier die Mitarbeitenden um die Öffentlichkeitsarbeit, Marketing und Eventplanung für das MPSC. Zusätzlich gibt es mehrere Mitarbeiter, die bestimmte Unterprojekte des MPSC betreuen, also für die Umsetzung in enger Abstimmung mit der Leitung zuständig sind.

Stabsstelle Digitalisierung

Die Stabsstelle Digitalisierung sitzt im Rathaus Nord und ist Teil der Stadtverwaltung Kaiserslautern. Dirk Andres leitet die Stabsstelle Digitalisierung. Er ist außerdem die Leitung für das Förderprojekt „Herzlich digitale Stadt (Phase 3)“ – kurz: HdS3. Sein Stellvertreter Rainer Kadel gehört zeitgleich auch zum fachlichen/technischen Leitungsteam für das MPSC. In der Stabsstelle sind viele verschiedene Mitarbeitende in unterschiedlichen Bereichen beschäftigt. Mehrere Mitarbeiter:innen setzen als Projektverantwortliche bestimmte Projekte aus den Förderungen um (mehr unter „Welche Projekte bearbeitet Herzlich digital aktuell?“). Außerdem sitzt hier die Fördermittelkoordination, die sich darum kümmert, dass in beiden Förderprojekten das Geld abgerufen werden kann und dass bestimmte Regeln der Fördermittelgeber eingehalten werden. Die Fördermittelkoordination beschäftigt sich aber auch mit der Suche nach möglichen neuen Fördertöpfen – schließlich sind Förderprojekte zeitlich begrenzt. Im Controlling in der Stabsstelle arbeitet eine Mitarbeiterin an dem Aufbau von verschiedenen Datenbanken. Sie sollen die Arbeit der Stadtverwaltung und insbesondere in unseren Förderprojekten messbar und überprüfbar macht.

Projektverantwortliche in den Referaten

Es gibt auch Projektverantwortliche, die in den Referaten der Stadtverwaltung (Tiefbau) sitzen und für spezifische Unterprojekte im MPSC zuständig sind. Sie setzen diese Unterprojekte in enger Absprache mit den Referaten und der strategischen und fachlichen MPSC-Leitung um. So wollen wir sichergehen, dass die Unterprojekte in der Stadtverwaltung gut verankert sind und gleichzeitig die Verbindung zwischen Herzlich digital und den Fachreferaten stärken.

Smart City Living Lab am DFKI

Mit dem Smart City Living Lab am DFKI (SCLL) kooperiert die Stadt Kaiserslautern seit 2020 ganz offiziell im Rahmen der MPSC-Förderung. Das Team des SCLL unterstützt dabei mit fachlicher Expertise bei der Konzeption und Umsetzung des urbanen Datenmanagements und bringt seine Erfahrungen bei konkreten Einzelprojekten und bei grundsätzlichen Digitalisierungsprozessen ein. Weitere Themen sind Einsatz und Erprobung von Technologien aus der anwendungsorientierten (KI)-Forschung für die Verwaltung (z.B. bei der Datenintegration, Datenanalyse oder Dokument- und Bildverarbeitung). Außerdem profitieren wir von den vielen Netzwerken des DFKI – innerhalb der Stadt, aber auch darüber hinaus. Ein Beispiel dafür ist unsere Zusammenarbeit mit den Kolleginnen der Tegel Projekt GmbH. Martin Memmel, der das SCLL leitet, teilt sich mit Rainer Kadel die fachliche/technische Leitung der MPSC.

CDO der Stadt Kaiserslautern

Ilona Benz ist neben ihrer Rolle als Geschäftsführerin der KL.digital GmbH auch die CDO (Chief Digital Officer) für die Stadt Kaiserslautern. Sie berät die Oberbürgermeisterin in Digitalisierungsfragen und ist auch in der Stadtverwaltung Ansprechpartnerin zur strategischen Ausrichtung, wenn es um den digitalen Wandel geht. Außerdem verantwortet sie die Umsetzung und Fortschreibung der Leitstrategie für die digitale Transformation der Stadt sowie die Weiterentwicklung des Leitbilds „Herzlich digitale Stadt“. Sie repräsentiert die herzlich digitale Stadt nach außen.

Woher kommt das Geld?

Die KL.digital GmbH, die Stabsstelle Digitalisierung und die Projektverantwortlichen in den Referaten werden über Fördermittel finanziert. Das gilt auch für die Arbeit der KL.digital GmbH, die kein klassisches Unternehmen im herkömmlichen Sinne ist. Die Gesellschaft generiert keine Umsätze und nimmt auch keine Dienstleistungsaufträge an. Das Förderprojekt „Modellprojekt Smart Cities“ (also MPSC) geht in Kaiserslautern von 2020 bis Mitte 2026. Für diesen Zeitraum wird das Vorhaben mit 15 Millionen Euro vom Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB; vorher Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat BMI) gefördert.

Das Förderprogramm „Herzlich digitale Stadt“ befindet sich bereits in der dritten Förderphase. Es wird vom Landesministerium des Innern und für Sport Rheinland-Pfalz finanziert. In den Jahren 2017 bis 2019 gab es 1,8 Millionen Euro, 2020 bis Mitte 2022 100.000 Euro und von 2022 bis Ende 2024 nochmal 100.000 Euro obendrauf. Zusätzlich zu den Fördergeldern der Ministerien bringt die Stadt immer noch einen Eigenanteil von ca. 10 Prozent der förderfähigen Aufwendungen ein.

Was tut Herzlich digital nicht?

Bei kommunaler Digitalisierung denken viele zuerst ans Bürgercenter, an die WLAN-Ausstattung von Schulen und an Software und Hardware für das Rathaus. Dafür sind wir allerdings nicht zuständig. Wir dürfen diese Dinge auch nicht mit den Fördermitteln, die wir zur Verfügung gestellt bekommen, umsetzen. Um das Onlinezugangsgesetz (OZG) und die digitale Ausstattung der Stadtverwaltung kümmern sich die Kolleginnen und Kollegen aus dem Referat Organisationsmanagement in der Stadtverwaltung. Für die Digitalisierung der Schulen gibt es den sogenannten Digitalpakt Schulen, über den Geld abgerufen werden kann.

Dennoch eignet sich natürlich auch die eine oder andere Erfahrung aus unseren Projekten für den Wissenstransfer mit den Kolleginnen und Kollegen. So konnten wir die in der Stadtverwaltung zuständigen Kolleginnen und Kollegen in der Coronazeit mit Erfahrungen und Ergebnissen aus unserem Projekt „Mobile Glasfaser Infrastruktur“ (MOGLI) beim Ausbau einer WLAN-Struktur für eine Übergangszeit in den Schulen unterstützen. Weitere Erfahrungen, die wir durch unsere Projekte machen durften, geben wir ebenfalls gerne weiter und verstehen auch das als unsere Aufgabe. Dienstleistungsanfragen, z. B. für Livestreams, können wir nicht annehmen.

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